SPIROMETRIE
- Spirometrie - kl.Lungenfunktionstest.
ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Lungenfunktion.
Mit diesem Lungenfunktionstest lassen sich verschiedene Parameter bestimmen, die Aufschluss über das Vorliegen einer Atemflussbehinderung einerseits oder Veränderung von Lungenvolumina andererseits geben.
Eine Spirometrie dauert nur wenige Minuten. Die Untersuchung erfolgt im Sitzen oder Stehen, da die Ausdehnung der Lungen bzw. des Brustkorbs in dieser Körperhaltung am höchsten ist.
Nach ausführlicher Erklärung des Untersuchungsganges wird die Nase mit einer Klemme verschlossen. Anschließend erhält der Patient ein Mundstück, das mit einem Kabel an das Spirometer angeschlossen ist. Dieses Mundstück muss im Mund mit den Lippen fest umschlossen und mit beiden Händen festgehalten werden, eventuell mit den Zähnen fixiert werden. Auf Aufforderung durch die/den Assistentin/Assistenten sind bestimmte Atemmanöver durchzuführen.
Lungenkrankheiten, die mithilfe der Spirometrie unterschieden werden können, lassen sich in folgende zwei Hauptgruppen unterteilen:
Restriktive Lungenerkrankungen zeichnen sich durch eine verminderte Ausdehnbarkeit der Lungen bzw. des Brustkorbs aus (z.B. bei Lungenfibrose, Erguss oder Zwerchfellhochstand).
Obstruktive Lungenerkrankungen sind durch verengte Atemwege bedingt (z.B. Asthma, COPD , Long Covid ).
Terminvereinbarung erforderlich